SAMUWA

überflutete Straße im Stadtgebiet

Die Stadt als hydrologisches System im Wandel

Schritte zu einem anpassungsfähigen Management des urbanen Wasserhaushalts

SAMUWA ist ein Verbundforschungsvorhaben innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (BMBF-INIS). 

Hintergrund des Projektes ist die Erkenntnis, dass die städtische Wasserinfrastruktur zukünftig einem Wandel der stadthydrologischen Randbedingungen ausgesetzt sein wird. Globale Trends wie der Klimawandel und demografische Veränderungen werden von stadtspezifischen Entwicklungen überlagert. Beispiele dafür sind wachsende beziehungsweise schrumpfende Städte oder der Umgang mit überflutungsgefährdeten Wohngebieten. Für die Siedlungsentwässerung sind diese Veränderungen von besonderer Bedeutung, da sie derzeit auf statische und unflexible Systeme treffen. Im Vorhaben SAMUWA werden die bestehenden Systeme überdacht und sollen Wege aufgezeigt werden, die Planung und den Betrieb von Entwässerungssystemen zu einem anpassungsfähigen dynamischen Management zu führen. Dazu werden planerische Instrumente, IT-Werkzeuge und organisatorische Prozesse weiterentwickelt. Mit den Ergebnissen sollen Kommunen und ihre Entwässerungsbetriebe auf dem Weg der Umstellung einer konventionellen Entwässerungsplanung hin zu intelligenten Systemen mit einer anpassungsfähigen Bewirtschaftung des stadthydrologischen Gesamtsystems unterstützt werden.

Laufzeit des Projektes ist von Juli 2013 bis Juni 2016. Das Verbundvorhaben wird vom Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart koordiniert. Über die SAMUWA-Website informieren wir Sie über den Fortschritt des Projektes und die Projektergebnisse.

 

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